Einmal Rettung, ohne alles
Es gibt eine Vorstellung, die sich in vielen Köpfen festgesetzt hat: Wer in den Himmel kommen will, der muss sich das verdienen. Durch ein gutes Leben. Durch treue Religionsausübung. Durch Sakramente, Gebete, gute Werke…
Es gibt eine Vorstellung, die sich in vielen Köpfen festgesetzt hat: Wer in den Himmel kommen will, der muss sich das verdienen. Durch ein gutes Leben. Durch treue Religionsausübung. Durch Sakramente, Gebete, gute Werke…
Es gibt ein Bild vom christlichen Glauben, das sich hartnäckig hält: Christen sind die, die immer „Nein“ sagen. Kein Alkohol. Kein Sex. Kein Vergnügen. Ein Leben voller Verbote…
Ich war Atheist. Naturwissenschaft, Evolution, rationales Weltbild – das war mein Fundament. Für Gott war da kein Platz. Kein Bedarf. Die Bibel? Ein altes religiöses Buch, das seine Relevanz vor Jahrhunderten verloren hatte, als die modernen Wissenschaften aufkamen…
In den letzten Tagen haben wir über eine Menge großer Themen nachgedacht. Heute wollen wir diese kleine Serie zu einem Abschluss bringen…
Wir sind jetzt an dem Punkt angekommen, auf den unsere ganze kleine Serie hingearbeitet hat…
Wir haben jetzt einiges zusammen durchdacht. Und aus menschlicher Perspektive kann die Lage ziemlich hoffnungslos erscheinen. Aber genau hier tat Gott etwas völlig Unerwartetes…
Im letzten Post haben wir gesehen, was Sünde ist – nicht nur einzelne Fehler oder falsche Entscheidungen, nicht moralisch verwerfliche Gedanken oder Taten, sondern eine grundlegende Haltung: Ich entscheide selbst, was richtig und falsch ist…
Wenn heute jemand sagt „Ich glaube an Gott“ – was meint er damit eigentlich?
Das ist keine rhetorische Frage. Es ist die persönlichste und gleichzeitig wichtigste Frage, die ein Mensch überhaupt beantworten kann. Denn wenn Jesus ist, der er zu sein behauptet, nämlich der Sohn Gottes, dann ist er selbst das Fundament des gesamten Universums und der Realität unserer Existenz…
„Es ist vollbracht.“ Das waren die letzten Worte Jesu am Kreuz, bevor er starb. Nicht ein erschöpftes Aufgeben. Keine letzte Klage. Sondern eine Aussage…
Zwei Worte. Mehr braucht es eigentlich nicht. Jesus lebt!
Es gibt einen Tag in der Ostergeschichte, über den kaum jemand redet. Nicht den Freitag mit der Kreuzigung. Nicht den Sonntag, wo Jesus wieder auferstand. Sondern den Samstag dazwischen.
Was hier geschah, ist der Grund, warum wir bis heute unsere Geschichtsschreibung in „vor Christus“ und „nach Christus“ einteilen.
Es war ein – scheinbar – ganz normales Abendessen. Ein Raum, ein Tisch, dreizehn Männer, miteinander befreundet und eng vertraut. Brot, Wein, Gespräche. Nichts, was einem Passanten auf der Straße irgendwie aufgefallen wäre…
Irgendwo tief drin stellen wir uns diese Frage alle. Mit den verschiedensten Worten. Mal auch nur als nagender Zweifel im Hintergrund unseres Bewusstseins, dem wir nicht erlauben, Gestalt anzunehmen…
Es gibt eine Frage, die mehr Menschen vom Glauben fernhält als jede andere. Nicht Wissenschaft. Nicht Philosophie. Nicht intellektueller Zweifel. Sondern diese…
Es gibt eine Frage, die jeder kennt – und die fast niemand laut stellt. Nicht weil sie unwichtig wäre, sondern weil sie zu wichtig ist. Zu nah. Zu intim. Zu final. Zu unausweichlich…
Es gibt Fragen, die man tagsüber ganz gut verdrängen kann. Aber nachts, wenn es still wird – oder wenn das Leben gerade nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat – kommen sie wieder hoch…
Du hast jetzt ein paar Tage lang Fragen gelesen, die es in sich hatten: Kommst du in den Himmel? Was glaubst du wirklich? Was ändert sich, wenn du wirklich glaubst?
Gestern haben wir gefragt, was du eigentlich glaubst. Heute geht es um die logische Folgefrage: Was passiert, wenn du glaubst?