Mehr als gerettet
Stell dir vor, du wärst in einer verzweifelten Lage – mittellos, ohne Perspektive, ohne Zukunft. Aber jemand kommt und zahlt deine Schulden…
Stell dir vor, du wärst in einer verzweifelten Lage – mittellos, ohne Perspektive, ohne Zukunft. Aber jemand kommt und zahlt deine Schulden…
Die meisten Menschen kennen dieses Gefühl. Es hat viele Namen: schlechtes Gewissen, Scham, die dumpfe Ahnung, noch eine Schuld offen zu haben. Manchmal ist es sehr konkret – manchmal mehr eine Ahnung. Manchmal…
Es ist ein ganz normaler Tag am Jordan – jedenfalls seit Johannes der Täufer öffentlich predigt. Menschen kommen, ihn zu hören und sich taufen zu lassen – viele Menschen. Zehntausende. Gottes Wort bewegt die Massen. Und Johannes der Täufer steht im Zentrum dieser großen Bewegung…
Im letzten Post haben wir gesehen, warum „Bin ich gut genug?“ die falsche Frage ist. Und wir haben den Gefängnisaufseher aus der Apostelgeschichte kennengelernt, der die richtige Frage stellte:
„Was muss ich tun, damit ich gerettet werde?“
Es gibt eine Frage, die sich fast jeder Mensch irgendwann stellt, wenn er ernsthaft über Gott und den Himmel nachdenkt: Bin ich gut genug?
Es gibt eine Erkenntnis, die viele Menschen irgendwann im Leben streifen – in einem stillen Moment, in einer Krise, oder einfach beim ehrlichen Blick in den Spiegel…
Im letzten Post haben wir gesehen: Rettung ist Gnade – ein Geschenk, das Gott uns gibt, ohne dass wir es verdient hätten. Aber wie nimmt man so ein Geschenk eigentlich an?
Es gibt etwas, nach dem sich die allermeisten Menschen zutiefst sehen – in jeder Kultur, in jeder Religion: Gerechtigkeit. Und damit einher geht der Wunsch, dass jeder bekommt, was er verdient…
Im letzten Post haben wir gesehen, dass wir wirklich wissen dürfen, ob wir gerettet sind. Aber da stellt sich noch eine Folgefrage – eine, die viele Menschen umtreibt, auch wenn sie sie vielleicht nicht laut aussprechen: Was ist mit meinen Sünden von morgen?
Es gibt eine Frage, die viele Menschen nie stellen – weil sie sich nicht trauen. Weil sie zu groß klingt. Zu anmaßend. Zu selbstsicher… Komme ich in den Himmel?
Es gibt eine Frage, die viele Menschen umtreibt – bewusst oder unbewusst: Wie kann ich zu Gott kommen? Was muss ich tun, damit er mir vergibt? Braucht es eine besondere Zeremonie? Oder brauche ich jemanden, der für mich spricht? Einen Priester, einen Heiligen?
Es gibt Worte, die einen schlechten Ruf haben. Worte, bei denen die meisten Menschen sofort ein bestimmtes Bild im Kopf haben – und das Buch zuklappen, bevor sie auch nur eine Seite gelesen haben. „Buße“ ist so ein Wort…
In den letzten beiden Posts haben wir gesehen, dass Jesus gekommen ist, um Verlorene zu suchen und zu retten – und dass er dabei ausdrücklich für Sünder gekommen ist, nicht für Menschen, die sich für gut halten…
Jesus ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Aber wer ist das genau? Wen meint Jesus damit? Und wie geht er mit diesen Menschen um?
Es gibt ein Wort, das Jesus benutzt, um den Zustand des Menschen vor Gott zu beschreiben. Es ist kein angenehmes Wort. Aber es ist ein ehrliches: …
Es gibt eine Vorstellung, die sich in vielen Köpfen festgesetzt hat: Wer in den Himmel kommen will, der muss sich das verdienen. Durch ein gutes Leben. Durch treue Religionsausübung. Durch Sakramente, Gebete, gute Werke…
Wir sind jetzt an dem Punkt angekommen, auf den unsere ganze kleine Serie hingearbeitet hat…
„Es ist vollbracht.“ Das waren die letzten Worte Jesu am Kreuz, bevor er starb. Nicht ein erschöpftes Aufgeben. Keine letzte Klage. Sondern eine Aussage…
Es war ein – scheinbar – ganz normales Abendessen. Ein Raum, ein Tisch, dreizehn Männer, miteinander befreundet und eng vertraut. Brot, Wein, Gespräche. Nichts, was einem Passanten auf der Straße irgendwie aufgefallen wäre…
Du hast jetzt ein paar Tage lang Fragen gelesen, die es in sich hatten: Kommst du in den Himmel? Was glaubst du wirklich? Was ändert sich, wenn du wirklich glaubst?