Wenn du vor Gericht stündest, dann würdest du dir jemanden wünschen, der auf deiner Seite steht. Nicht, um irgendetwas schönzureden, sondern um richtig für dich einzutreten und dich zu entlasten. Genau das ist die Rolle, die Jesus auch in deinem Leben übernehmen möchte:
„Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“
Die Bibel, 1. Johannes 2,1-2
Ein „Fürsprecher“ ist jemand, der dich vor einer höheren Instanz vertritt. Bei Jesus ist das aber keine bloße Rolle, die er wie ein Anwalt übernimmt. Er ist selbst gleichzeitig auch das, was den Freispruch möglich macht: das „Sühnopfer“ – denn er hat deine Strafe am Kreuz bereits getragen. Er tritt also nicht als neutraler Unterhändler auf, sondern als dein Bürge, der die Rechnung schon beglichen hat.
Und dann kommt der entscheidende Zusatz: „nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ Johannes schrieb ursprünglich an eine kleine Gruppe von Gläubigen – aber hier stellt er klar, dass das Rettungsangebot des Kreuzes nicht auf einen kleinen, elitären Kreis beschränkt ist. Im Gegenteil! Es deckt sich mit dem, was Johannes der Täufer schon Jahre zuvor über Jesus sagte:
„Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“
Die Bibel, Johannes 1,29
„Die Sünde der Welt“ – nicht die Sünde einer bestimmten Gruppe, einer Konfession oder eines Volkes. Gottes Angebot ist von Anfang an universell gewesen. Das bedeutet: Du musst dich nicht erst fragen, ob du überhaupt „berechtigt“ bist, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen, denn Jesus starb am Kreuz für alle Menschen – auch dich. Er ist daher bereits von Gott als Fürsprecher für die ganze Welt eingesetzt. Die Frage ist nur, ob du ihn auch für dich in Anspruch nehmen willst.
Wenn du seinen Beistand und die Gnade Gottes für dich in Anspruch nehmen willst, kannst du Jesus das jederzeit sagen – durch ein einfaches, formloses Gebet.
„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“
Die Bibel, Johannes 3,16
