Und jetzt?

Du hast jetzt ein paar Tage lang Fragen gelesen, die es in sich hatten:

Vielleicht hast du genickt. Vielleicht hast du gezögert. Vielleicht hat dich etwas davon nicht losgelassen. Aber irgendwo zwischen Lesen und Weiterscrollen stellt sich jetzt eine sehr konkrete Frage:

Was machst du jetzt damit?

Denn Erkenntnis allein verändert nichts. Das weiß jeder, der schon mal gewusst hat, dass er früher schlafen gehen sollte und es trotzdem nicht getan hat. Wissen und Handeln sind zwei verschiedene Dinge.

„Ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus.“

Die Bibel, 1. Petrus 1,18-19

Das ist kein religiöses Angebot unter vielen, sondern ein wahrhaftig einmaliges Angebot. Und es ist ein einmaliger Schritt, es anzunehmen, der alles andere verändert.

Drei ehrliche Möglichkeiten

Wenn du die letzten Posts gelesen hast, stehst du jetzt wahrscheinlich an einem von drei Punkten:

Erstens: Du bist noch nicht überzeugt. Das ist völlig in Ordnung. Gott will keine erzwungene Entscheidung. Aber dann wäre die ehrliche Frage: Was hält dich zurück? Was fehlt dir noch? Ist es ein echtes inhaltliches Argument – oder eher Bequemlichkeit, Gewohnheit, Trägheit oder etwas in der Art? Beides ist möglich. Nur das erste ist ein guter Grund und du solltest dem nachgehen.

Zweitens: Du bist im Prinzip überzeugt, aber du schiebst es auf. Das ist die gefährlichste Möglichkeit, denn „irgendwann“ ist die einzige Entscheidung, die garantiert nie getroffen wird.

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht!“

Die Bibel, Hebräer 3,15

Drittens: Du bist bereit, den Schritt zu gehen. Dann ist jetzt der Moment!

Was dieser Schritt ist – und was er nicht ist

Es ist kein Kirchenbeitritt. Keine religiöse Leistung. Keine Versicherung für ein besseres Leben ohne Probleme.

Es ist einfach ein Gespräch. Ein Gespräch zwischen dir und Gott. Ehrlich. Ohne Schminke.

Du sagst ihm, was los ist: Dass du Schuld hast. Dass du das weißt. Dass du weißt, dass er es weiß. Dass du Vergebung brauchst und auch haben möchtest. Und dass du glaubst, dass Jesus Christus genau dafür gestorben und auferstanden ist, das Sündern wie dir vergeben werden kann.

Das klingt einfach – und das ist es auch. Aber nicht weil es billig wäre, sondern weil der Preis bereits bezahlt wurde. Gott hat es uns so einfach gemacht, weil er will, dass jeder auf diesem Weg der Gnade zu ihm kommen kann, der seine Gnade will.

„Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“

Die Bibel, Römer 10,13

Und dann?

Dann fängt etwas Neues an. Kein perfektes Leben, sondern ein Leben gemeinsam mit einem perfekten Gott. Das ist ein Leben mit einer Grundlage, die trägt. Ein Leben mit einem Gott, der dich kennt und dich nicht loslässt. Ein Leben mit einer Zukunft, die über den Tod hinausgeht.

Unsere Frage heute war: „Und jetzt?“

Jetzt bist du dran!