Zwei Worte. Mehr braucht es eigentlich nicht. Jesus lebt!
Aber lass uns kurz innehalten, denn was an diesem Sonntagmorgen vor etwa 2.000 Jahren in Jerusalem passierte, ist entweder die bedeutendste Nachricht, die ein Mensch je gehört hat oder die größte Lüge der Weltgeschichte. Dazwischen gibt es nichts.
Was an diesem Morgen geschah
Es war noch dunkel, als die ersten Frauen aufbrachen. Maria Magdalena und einige andere. Sie wollten den Leichnam von Jesus mit Ölen und wohlriechenden Gewürzen einbalsamieren, was die Hast der Beerdigung am Freitag nicht mehr zugelassen hatte. Ein letzter Liebesdienst für den Mann, dem sie so viel zu verdanken hatten.
Ihre größte Sorge auf dem Weg: Wer würde ihnen den schweren Stein vom Grab wegrollen?
Die Frage erledigte sich dann aber tatsächlich von selbst…
„Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.“
Die Bibel, Matthäus 28,2
Das Grab war offen – und leer.
Der Engel sagte den Frauen, was geschehen war und was sie tun sollten:
„Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht den Ort, wo der Herr gelegen hat! Und geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, dass er aus den Toten auferstanden ist.“
Die Bibel, Matthäus 28,6-7
Was folgte, ist historisch außergewöhnlich gut bezeugt. Jesus erschien nach seiner Auferstehung nicht nur einmal, auch nicht heimlich und nicht nur einigen wenigen Vertrauten. Er erschien über Tage an verschiedenen Orten und wurde von verschiedenen Personen und sogar großen Gruppen gesehen. Von Maria Magdalena, von den anderen Frauen, von Petrus, von den Jüngern, von zwei Männern auf dem Weg nach Emmaus, die ihn zunächst nicht erkannten. Und dann:
„Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt noch leben.“
Die Bibel, 1. Korinther 15,6
Paulus schrieb das nur etwa zwanzig Jahre nach der Auferstehung, als die meisten Augenzeugen noch am Leben waren. Das ist keine fromme Legende, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Das ist ein öffentlicher Wahrheitsanspruch, der damals sofort hätte widerlegt werden können, wenn es etwas zu widerlegen gegeben hätte. Die Gegner von Jesus hätten nur eines tun müssen: Den Leichnam von Jesus vorzeigen. Sie haben es aber nie getan…
Was die Jünger daraus machten
Die Jünger von Jesus, die sich am Samstag noch ängstlich und von der Kreuzigung verstört hinter verschlossenen Türen versteckt hatten, wurden innerhalb weniger Wochen zu Menschen, die offen durch Jerusalem und den ganzen östlichen Mittelmeerraum zogen, um eine einzige Botschaft verkündeten: Jesus lebt!
Die meisten von ihnen haben das übrigens mit ihrem Leben bezahlt. Davor erlebten sie häufig Anfeindungen, Verfolgung, Verleumdung, Misshandlung, sogar Mordanschläge oder mussten auch mal unschuldig ins Gefängnis.
Was das für dich bedeutet
Menschen nehmen viel auf sich und sterben auch für so manche Dinge, wenn sie von deren Wichtigkeit und Richtigkeit überzeugt sind – aber nicht für eine Lüge, die sie sich selbst ausgedacht haben. Dazu hunderte Augenzeugen der Auferstehung. Dazu das Schweigen der Feinde Jesu, die mit dem Vorzeigen seines Leichnams das Christentum ohne große Mühe noch in Jerusalem völlig hätten auslöschen können.
Die Auferstehung von Jesus Christus ist kein Gerücht, keine Spekulation, kein Mythos. Sie ist ein außergewöhnlich gut bezeugter Teil unserer Geschichte – und auch der wichtigste Teil unserer Geschichte! Weil Jesus lebt, hat der Tod nicht mehr das letzte Wort. Weil Jesus auferstanden ist, ist das Versprechen, das er gegeben hat, kein frommer Wunsch, sondern glaubwürdig. Denn hier bietet dir derjenige ein neues Leben an, der den Tod von innen kennt und ihn überwunden hat.
„Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes.“
Die Bibel, Offenbarung 1,17-18
Kreuz und Auferstehung haben der ganzen Welt gezeigt, wie weit Gottes Liebe zu uns geht – bis in den Tod, und zurück!
Das war damals so und hat sich bis heute nicht geändert.
Und die Frage, die Jesus gestern gestellt hat, gilt auch heute noch:
„Glaubst du das?“
