Was jetzt?

Du hast jetzt einiges gelesen. Über die Bibel und warum sie vertrauenswürdig ist. Über Jesus – als historische Person und was er beansprucht hat, zu sein. Über Gottes Heiligkeit, über Sünde, über Schuld und Gericht. Über das Kreuz und was dort wirklich geschehen ist. Über Gnade und Glaube.

Das sind keine kleinen Themen. Und wenn du bis hierher dabei geblieben bist, dann beschäftigt dich das alles offensichtlich irgendwie.

Oder vielleicht bist du gerade neu dazugekommen? Dann willkommen auf unserem Blog! Dann möchten wir dich einladen, die kleine Serie, die wir heute hier beenden wollen, von vorn zu lesen, damit alles einen Sinn ergibt. In diesem Fall liest du am besten ab dem Post vom Gründonnerstag.

Also: Was jetzt?

Wenn du diese Serie gelesen hast, stehst du jetzt wahrscheinlich an einem von drei Punkten.

Erstens: Du bist noch nicht überzeugt. Das ist völlig in Ordnung. Glaube ist keine Entscheidung, die man erzwingen kann – und Gott will das auch nicht.

Aber dann wäre die ehrliche Frage: Was hält dich zurück? Ist es eine echte inhaltliche Frage, die noch nicht beantwortet wurde? Dann lohnt es sich, dem nachzugehen! Die Bibel scheut diese Prüfung nicht.

„Forscht nach im Buch des HERRN und lest es!“

Die Bibel, Jesaja 34,16

Zweitens: Du bist im Prinzip überzeugt – aber du schiebst die Entscheidung auf. Irgendwann, wenn das Leben ruhiger wird. Wenn du dich besser fühlst. Wenn du mehr Zeit hast…

Das ist vielleicht der gefährlichste Ort, an dem du stehen kannst, denn „irgendwann“ ist die einzige Entscheidung, die garantiert nie getroffen wird. Und die Bibel ist in dieser Frage sehr direkt:

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht!“
Die Bibel, Hebräer 3,15

Drittens: Du bist bereit. Dann ist jetzt der Moment.

Was dieser Schritt ist – und was er nicht ist

Es ist kein Kirchenbeitritt. Keine religiöse Leistung. Keine Versicherung für ein problemfreies Leben. Und beitragspflichtig ist es auch nicht. Es ist ein Gespräch mit Gott. Ehrlich, ohne Schminke, ohne Vorleistung. Du brauchst keinen besonderen Ort, keine besondere Zeit, keine Erlaubnis von jemandem. Du sagst Gott, was los ist: Dass du Sünder bist und Schuld hast vor ihm. Dass du das weißt. Dass du Vergebung brauchst. Dass du glaubst, dass Jesus Christus genau dafür gestorben und auferstanden ist. Und dass du ihm vertraust.

Das klingt einfach – und ist es auf der einen Seite auch. Nicht weil es billig wäre, sondern weil der Preis bereits bezahlt wurde. Nur eben nicht von dir, sondern von Jesus.

Gleichzeitig kann einem diese Entscheidung aber auch sehr schwer vorkommen. Unser Stolz hält natürlich voll dagegen. Aber was ist das schon im Vergleich zu dem, was Jesus auf sich genommen hat?

„Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“

Die Bibel, Römer 10,13

Und dann?

Dann fängt etwas an. Etwas ganz neues. Kein perfektes Leben. Keine sofortige Lösung aller Probleme. Aber dein Leben bekommt eine völlig neue Grundlage – eine, die trägt. Denn wenn alles an dir und deinem Leben vergeben ist, was gegen Gott stand, was bleibt dann noch, das Gott verurteilen müsste?

Genau. Gar nichts!!

Dieser Schritt bringt dich aus einer verlorenen Situation direkt und unmittelbar in eine ganz neue Beziehung zu deinem Gott. Er wird dich nie verlassen und dich nie aufgeben. Und nie heißt in diesem Fall wirklich nie – denn mit Gott erwartet dich ewiges Leben über den Tod hinaus.

Die Bibel zu lesen wäre jetzt ein guter nächster Schritt. Ein guter Startpunkt dafür ist das Johannesevangelium, das einen direkten Einstieg in das Leben von Jesus und einen klaren Blick auf seine Person gibt. Und wenn du Fragen hast, stell sie ruhig. Rede mit Gott über sein Wort, er hört dich – und wird dir helfen, es nach und nach zu verstehen.

„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!“

Die Bibel, Matthäus 7,7

Und wir hier auf Lies Bibel helfen dir auch gerne, wenn du uns schreibst.

Eine letzte Frage

Du hast jetzt eine ganze Serie lang mitgedacht. Über Gott, über dich, über das, was zwischen euch steht und über das, was Jesus getan hat, um diese Kluft zu überbrücken.

Jetzt ist nur noch eine Frage offen.

Nicht: Ist das alles wahr?
Nicht: Verstehe ich das alles?

Sondern: Was machst du jetzt damit?