Der 3. Johannesbrief ist auch ein sehr kurzer Brief und enthält tatsächlich keine direkten Aussagen über die Göttlichkeit von Jesus Christus.
Nun sind wir in den letzten Wochen aber schon fast durch das ganze Neue Testament gegangen. Wir haben in 24 seiner insgesamt 27 Bücher gesehen, dass Jesus Christus ganz klar und ohne Zweifel als unser Gott und Retter vorgestellt wird. Das 25. Buch im Neuen Testament, der 3, Johannesbrief, enthält nun keine Aussage dazu. Er widerspricht der Göttlichkeit Jesu aber auch mit keinem Wort.
So möchten wir dir an dieser Stelle eine Zeile aus dem 3. Johannesbrief zeigen, die über die Arbeit von einigen Missionaren von damals spricht und wie der Empfänger dieses kurzen Briefes, ein Mann namens Gajus, mit ihnen umgehen sollte:
„Du wirst wohltun, wenn du ihnen ein Geleit gibst, wie es Gottes würdig ist; denn um Seines Namens willen sind sie ausgezogen, ohne von den Heiden etwas anzunehmen.“
Die Bibel, 3. Johannes, Verse 6-7
Die Motivation dieser Missionare, um loszuziehen und ungläubigen Menschen ihre Botschaft zu bringen, war also „Sein Name“, der Name Gottes.
Dazu wollten wir dir nun eine Frage vorlegen, die ca. 900 Jahre vor Christus gestellt wurde und die im Alten Testament, im Buch der Sprüche, festgehalten wurde. Kannst du sie beantworten?
„Sag mir: Wer ist jemals zum Himmel hinauf- und wieder hinabgestiegen? Wer hat den Wind mit seinen Händen gezähmt und die Wassermassen gebändigt? Wer setzte die Grenzen der Erde fest? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das?“
Die Bibel, Sprüche 30,4
