Die Offenbarung ist das letzte Buch des Neuen Testaments und damit auch das letzte Buch der Bibel insgesamt. Es spricht größtenteils von Dingen, die auch aus heutiger Sicht, etwa 1.900 Jahre nachdem es geschrieben wurde, noch in der Zukunft liegen. Vieles davon ist schwer einzuordnen und wird vermutlich erst richtig verstanden werden, wenn die Dinge, die dort beschrieben werden, tatsächlich geschehen sind. In einer Sache ist die Offenbarung jedoch überaus klar, unzweifelhaft und deutlich – und zwar, was die Gottheit von Jesus Christus angeht.
Daher wollen wir in den nächsten Tagen die Offenbarung hier zu Wort kommen lassen. Heute zum Start die Worte von Jesus, mit denen er sich selbst dem Autor der Offenbarung, dem Apostel Johannes, vorstellt, als dieser in einer Vision diese großen Offenbarungen über Jesus und die Zukunft gezeigt bekam und darüber naturgemäß erst mal zutiefst erschrocken war:
„Als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes. Schreibe, was du gesehen hast, und was ist, und was nach diesem geschehen soll.“
Die Bibel, Offenbarung 1,17-19
Jesus Christus ist derjenige, der hier spricht. Schau dir mal in Ruhe an, was er da genau sag:
Jesus Christus ist „der Erste und der Letzte“. Im Alten Testament taucht dieser Titel vorher schon mal auf, im Buch Jesus, das etwa 800 Jahre vor der Offenbarung geschrieben wurde. Dort redet der Gott der Schöpfung, der Gott der Juden, genannt durch den im Judentum am höchsten geehrten Namen Gottes „JHWH“. Und was sagt er dort?
„So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.“
Die Bibel, Jesaja 44,6
Jesus in der Offenbarung trägt selbst diesen Titel. Er ist „der Erste und der Letzte“, der tot war (nach der Kreuzigung), der aber trotzdem lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er ist „der Lebendige“. Er ist das Leben selbst und die Quelle des Lebens! Er hat die Schlüssel, des Totenreichs, kann also gewissermaßen dort beliebig ein und ausgehen. Der Tod ist für ihn keine Grenze, kein Ende, sondern einfach nur wie ein anderer Raum in einem Haus, den er nach Belieben betreten und verlassen kann.
Jesus Christus ist auch dein Gott und am Kreuz starb er auch für dich, denn er will auch dir deine Sünden und deine Schuld vergeben und dich hinüberretten in sein Himmelreich, damit du ewig lebst und nicht in Ewigkeit verloren gehst.
Willst du das Rettungsangebot deines Gottes nicht annehmen?
