Es gibt Menschen, deren Name praktisch ein Synonym für Intelligenz geworden ist. Isaac Newton ist definitiv einer von ihnen. Aufgrund seiner Leistungen auf den Gebieten der Physik und Mathematik gilt Newton als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler der Menschheit. Gravitationsgesetz, Optik und mehr trug er zu dem wissenschaftlichen Fundament bei, auf dem unsere gesamte moderne Zivilisation heute aufbaut.
Was die wenigsten wissen: Newton verbrachte mehr Zeit mit dem Studium der Bibel als mit Physik.
Ein Wissenschaftler mit einer zweiten Leidenschaft
Newton hinterließ nach seinem Tod nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Schriften – sondern auch über eine Million Wörter zu theologischen Themen. Er studierte die Bibel auf Hebräisch und Griechisch, untersuchte Prophezeiungen, kommentierte biblische Texte. Für ihn war das kein Widerspruch zu seiner Wissenschaft. Für ihn war es buchstäblich dieselbe Suche – nach Wahrheit.
Er selbst brachte es so auf den Punkt:
„Die Schwerkraft erklärt die Bewegungen der Planeten, aber sie kann nicht erklären, wer die Planeten in Bewegung setzte.“
Naturwissenschaft erklärt das „Wie“. Aber die Fragen nach dem „Warum“ und nach dem „Wer“ dahinter, die führten Newton zur Bibel.
Was Newton in der Bibel fand
Newton war nicht naiv. Er war einer der schärfsten analytischen Geister, die je gelebt haben. Er war Mathematiker und Physiker. In seinem Denken ging es um präzise, nachvollziehbare Logik, Beweisführung und praktische Überprüfbarkeit in der realen Welt. Er prüfte, hinterfragte, untersuchte. Und am Ende seines langen Lebens – er wurde 84 Jahre alt – zog er eine Bilanz, die so gar nicht nach trockenem Wissenschaftler klingt:
„Wer nur halb nachdenkt, der glaubt an keinen Gott. Wer aber richtig nachdenkt, der muss an Gott glauben. Ich habe in meinem Leben zwei wichtige Dinge gelernt: dass ich ein großer Sünder bin und dass Christus ein noch größerer Retter ist.“
Zwei Erkenntnisse aus einem Leben voller bahnbrechender, grundlegender Entdeckungen hebt er hervor. Nicht die Schwerkraft. Nicht die Optik. Nicht die Mathematik. Newton hätte so viele seiner wissenschaftlichen Errungenschaften nennen können. Stattdessen zeigt Newton auf den Gott, den er hinter den Gesetzmäßigkeiten der Natur entdeckt und in der Bibel kennengelernt hatte. Im Sohn Gottes war er ihm persönlich begegnet – und mit ihm hat er auch Selbsterkenntnis und Glauben gefunden. Newton sah sich als begnadigten Sünder, gerettet durch das Kreuz und die Wiederauferstehung von Jesus Christus.
Das war es, worüber er auch am Ende seines Lebens noch staunen konnte. Und das ist die Bilanz eines Mannes, der genauer hingeschaut hatte als die meisten.
Eine Einladung zum Nachdenken
Newton hätte die Bibel als unwissenschaftlich abtun können. Er hätte den Glauben als Schwäche betrachten können. Er tat das Gegenteil. Er hat die Bibel erforscht, ihre Logik und Beweisführung selbst geprüft – und der Botschaft Gottes geglaubt, nachdem sie sich als schlüssig erwiesen hatte.
Das schöne ist, dass man kein Genie sein muss, um die Bibel zu lesen. Jesus hat seine Jünger schließlich selbst angewiesen: „Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel!“ (Matthäus 19,14). Und auch du darfst kommen – so, wie du bist.
Was meinst du, könnte es sich für dich lohnen, selbst in der Bibel nach Gott zu forschen?
„Forscht nach im Buch des HERRN und lest es!“
Die Bibel, Jesaja 34,16
