„Lass mich mein Ende wissen, o HERR, und was das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin! Siehe, nur Handbreiten lang hast du meine Tage gemacht, und die Dauer meines Lebens ist wie nichts vor dir. Wahrlich, jeder Mensch, wie fest er auch steht, ist nur ein Hauch! Ja, als Schattenbild geht der Mensch einher; nur um Nichtigkeit machen sie so viel Lärm! Er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. Und nun, Herr, worauf soll ich hoffen? Meine Hoffnung gilt dir allein! Errette mich von allen meinen Übertretungen!“
Die Bibel, Psalm 39,5-9
Hier haben wir ein Gebet von König David, das uns in der Bibel über die Jahrtausende aufbewahrt worden ist. Und so sehr sich unsere Kultur, Technologie und der allgemeine Lebensstandard seitdem auch verändert haben mag, die grundlegenden Dinge des menschlichen Lebens sind immer noch die gleichen.
Wir sind sterblich. Wir wissen nicht, wie lange wir noch haben. Am Ende ist unser Leben sehr flüchtig und welcher Mensch könnte schon von sich sagen, eine deutliche Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen zu haben? Wir häufen in der Tat auch heute noch begeistert Dinge auf und hängen unsere Hoffnungen kurzsichtig an Dieses und Jenes, statt an Gott.
Aber wie David hier kannst auch du direkt mit Gott sprechen. Er ist da und hört dich, selbst deine Gedanken, auch wenn du ihn nicht sehen kannst. Und im Gespräch mit ihm, wirst auch du merken, dass dir Gedanken kommen, Fragen Antworten finden, neue Fragen entstehen, Sorgen sich auflösen…
Wenn du dich fragst, wie genau Gott dir antworten wird, dann kann ich dir an dieser Stelle nur sagen, dass das einzige, was da sicher ist, die Bibel ist. Denn Gott hat uns dieses wunderbare Buch geschrieben, dann sollen wir es auch auf jeden Fall lesen. Und natürlich könnte er auch durch Zeichen, Engel, Träume oder einfach ganz direkt mit dir sprechen – aber selbst die Propheten, für die so etwas in gewisser Weise „normal“ war, haben die Anweisungen Gottes immer im Kontext von dem geschrieben Wort betrachtet und eingeordnet, dass zu ihren jeweiligen Lebzeiten bereits vorlag (die Bibel wurde über einen Zeitraum von ca. 1.600 Jahren geschrieben).
Von daher: Lies Bibel!
Und lass dich ansonsten überraschen, was Gott in deinem Leben tun wird, wenn du ihn einlädst.
Aber mit zwei Sachen solltest du anfangen: Hänge deine Hoffnung konsequent an Gott und bekenne ihm deine Sündenschuld und bitte ihn um Vergebung, damit da nichts mehr zwischen euch steht.
„Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.“
Die Bibel, Kolosser 2,8
