Es gibt Momente, die sich anders anfühlen als der Rest des Alltags. Ein Morgenrot, der dich innehalten lässt. Ein klarer Sternenhimmel. Das beruhigende Geräusch von Regen. Musik, die dich unerwartet tief trifft. Das warme Gefühl, von einem anderen Menschen geliebt zu werden – auch ohne, dass du etwas für ihn tust. Das Wunder eines neugeborenen Kindes, das einfach da ist und lebt und noch nichts weiß von der Welt.
Es sind Momente, in denen das Durcheinander des Alltags in den Hintergrund tritt und große Freude und Staunen über die Schönheit der Natur und das Wunder des Lebens uns erfüllen. Manchmal sind es aber auch große Fragen, die uns beschäftigen – über den Sinn oder Wert menschlichen Lebens und die Wirklichkeit um uns herum. Und manchmal taucht dabei auch eine ganz besondere Frage auf – eine, die den Kern menschlicher Existenz trifft:
Ist das schon alles hier?
Diese Momente kann man selten bewusst herbeiführen. Und oft schweifen unsere Gedanken dann auch schnell zurück zum Kleinkram des Alltags. Aber sie wecken etwas in uns, das vorher schon war, tief in unserer Seele und noch eine Zeit nachhallt, bevor es wieder in den Hintergrund tritt: Eine Sehnsucht, die sich schwer in Worte fassen lässt. Eine Ahnung, dass hinter dem Sichtbaren und dem biologischen Leben noch mehr steckt. Etwas Größeres. Etwas Tieferes.
Du hast dieses Gefühl und diese Frage vielleicht auch schon mal gehabt – und gemerkt, dass uns das immer in eine bestimmte Richtung zieht.
Was diese Sehnsucht über uns sagt
Diese Sehnsucht ist kein Irrtum oder Hirngespinst. Sie ist ein Teil dessen, was den Menschen grundlegend ausmacht – und von allem anderen Leben grundlegend unterscheidet. Wir leben nicht einfach nur, sondern wir suchen und brauchen einen tiefen Sinn im Leben, der uns Halt und Orientierung gibt. Wir brauchen einen Anker im Leben, an dem wir den Wert unserer Person festmachen können. Und wenn wir das nicht haben, erscheint uns das Leben leer, bedeutungslos, traurig – und all die kurzweiligen Freuden dieser Welt können dieses Loch nicht füllen, sondern den Mangel bestenfalls zeitweise übertönen.
Wir ahnen, dass das alles hier nicht einfach nur ein Zufall ist. Und wir haben reale Bedürfnisse, die sich in der sichtbaren Welt einfach nicht vollständig stillen lassen…
Die Bibel sagt, dass das einen Grund hat
„Das von Gott Erkennbare ist unter ihnen offenbar, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen.“
Die Bibel, Römer 1,19-20
Was uns die Bibel hier sagt, geht an den Kern unserer Existenz – und der Existenz von allen Dingen im Universum. Durch unsere Fähigkeit, tiefe Gedanken zu denken, die großen Fragen zu stellen und logisch nach Antworten zu suchen, können wir selbst überall um uns herum und auch in uns selbst ein ganz besonderes Wissen entdecken: dass es Gott gibt.
Durch Nachdenken können wir an allem Sichtbaren erkennen, dass es einen Gott geben muss – obwohl er selbst unsichtbar ist. Wir wissen aus der Physik, dass jedes Ereignis einen Auslöser haben muss. Und wir wissen, dass das Universum einen Anfang hatte. Und er, der Ewige und Allmächtige, er ist dieser Auslöser. Er traf die Entscheidung, alles ins Dasein zu rufen – mit Vorsatz, mit Plan – auch und gerade den Menschen. Gott war es, der so viel Schönheit und Wunderbares erschuf – und uns Menschen ein Bewusstsein gegeben hat, das sich an Schönheit erfreuen kann.
Gott ist der unverrückbare Anker, den wir alle für den Sinn und Wert unseres Lebens brauchen. Denn alle anderen Dinge sind ja der Vergänglichkeit, dem kulturellen Wandel, der Mode und wechselhaften menschlichen Meinungen und Stimmungen unterworfen.
Aber was wir aus unserer Wahrnehmung und unserem Denken schließen können bleibt zwangsläufig diffus, unscharf, unvollständig. Aber genau hier macht uns die Bibel ein fantastisches Angebot.
Von der Ahnung zur Begegnung
„Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, werde ich mich von euch finden lassen“, spricht der HERR. „Dann wende ich euer Schicksal.“
Die Bibel, Jeremia 29,13-14
Gott hat in der Schöpfung und im Menschen Hinweise auf sich eingebaut und dem Menschen die Fähigkeit zu tiefem Nachdenken gegeben, weil er will, dass wir ihn suchen – und finden! Er hat uns mit Bedürfnissen geschaffen, die uns über die sichtbare Realität hinaus treiben, weil er will, dass wir mit den Fragen nach dem Sinn und Ziel und Wert unseres Lebens zu ihm kommen. Und er will antworten.
Deinen Schöpfer persönlich kennenzulernen, das ist die Einladung der Bibel.
Nichts sonst wird dein Leben, dein Schicksal, grundlegender verändern – und erfüllen – als den kennenzulernen, der die Wahl hatte, dich zu erschaffen – so wie du bist – und der sich bewusst für dich entschieden hat.
Lies Bibel. Begegne Gott.
Du wirst erwartet.
