Der Mann, der eine Nation rettete – und wusste, wer ihn hielt

Es gibt Männer, deren Name für Größe steht. Nicht wegen ihrer Macht, sondern wegen dem, was sie erreicht haben. Abraham Lincoln ist so ein Mann. Der 16. Präsident der Vereinigten Staaten führte sein Land durch den blutigsten Krieg seiner Geschichte, schaffte die Sklaverei ab und bezahlte seinen Mut mit dem Leben.

Was viele nicht wissen: Lincoln war ein Mann, der betete, die Bibel las – und Gott vertraute.

Ein Mann unter Druck

Lincoln hatte kein leichtes Leben. Armut in der Kindheit. Mehrerer seiner Kinder starben. Eine schwierige Ehe. Und dann die Last der Regierung eines Landes in einem fürchterlichen Bürgerkrieg, der Hunderttausende das Leben kostete. Er war ein Mann, der wusste, was es bedeutet, an die Grenzen der eigenen Kraft und Weisheit zu stoßen. Und er war ein Mann, der in solchen Momenten nicht wegschaute – weder vom Himmel noch von der Erde. Er sagte einmal:

„Ich kann verstehen, dass ein Mensch zum Atheisten wird, wenn er auf die Erde hinunterschaut. Aber wie jemand den Blick zum Himmel emporrichten und sagen kann, es gäbe keinen Gott, ist mir unbegreiflich.“

Das ist kein frommer Spruch aus einer Sonntagspredigt. Das ist die Aussage eines Mannes, der mit der Dunkelheit vertraut war – sowohl im engsten Familienkreis, als auch in der Gesellschaft. Und trotzdem schaute er auf zu Gott!

Was Lincoln über die Bibel dachte

Lincoln war kein Kirchenmitglied und kein Theologe. Er war auch kein Wissenschaftler. Aber als Politiker hatte er eine hervorragende Menschenkenntnis. Und was er im Menschen sah, passte zu dem, was die Bibel beschreibt. Die Bibel war ihm nämlich ein vertrautes Buch – eines, das er nicht nur kannte, sondern dem er auch etwas zutraute, das kein anderes Buch leisten kann:

„Ich glaube, dass die Bibel das beste Geschenk ist, das Gott den Menschen jemals gegeben hat. Alles Gute von dem Erlöser der Welt wird uns durch dieses Buch weitergesagt.“

Die Bibel ist das beste Geschenk Gottes an die Menschen! Nicht die Natur. Nicht die Vernunft. Nicht die Freiheit. Nichtmal die Liebe. Es ist die Bibel – weil sie uns den Erlöser zeigt: Jesus.

Das ist eine erstaunliche Aussage von einem Mann, der nicht als frommer Eiferer bekannt war, sondern als nüchterner, pragmatischer Denker. Lincoln hatte offenbar in der Bibel etwas gefunden, das er nirgendwo sonst fand. Und es war stark genug, einem Mann in solcher Verantwortung inmitten einer blutenden Nation Halt und Orientierung zu geben.

Was hält dich zurück?

Lincoln lebte in einer Zeit ohne Internet, ohne Ablenkung im Überfluss, ohne die tausend Dinge, die uns heute davon abhalten, still zu werden und nachzudenken. Und trotzdem – oder gerade deshalb – fand er Zeit für die Bibel.

Was hält dich davon ab?

„Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für eure Seelen.“

Die Bibel, Matthäus 11,28-29

Das sagte nicht Lincoln. Das sagte derjenige, von dem Lincoln in seiner Bibel las. Und dieses Angebot gilt noch heute – und auch für dich.

Willst du es annehmen?