Im Alltag vertrauen wir ganz selbstverständlich auf viele Dinge, wo die Bibel uns sehr deutlich zur Vorsicht mahnt:
- Unser Verstand: „Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand.“ (Sprüche 3,5)
- Unsere Gefühle: „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, erforsche das Herz…“ (Jeremia 17,9-10)
- Unser Geld: „Wer auf seinen Reichtum vertraut, der wird fallen…“ (Sprüche 11,28)
- Unsere Kraft oder andere Menschen: So spricht der HERR: „Verflucht sei, wer sich von mir abwendet und sich nur noch auf Menschen oder seine eigene Kraft verlässt.“ (Jeremia 17,5)
- Unser Status: So spricht der HERR: „Der Weise soll nicht auf seine Weisheit stolz sein, der Mächtige nicht auf seine Macht und der Reiche nicht auf das, was er besitzt. Wer sich rühmen will, soll sich nur wegen dieser einzigen Sache rühmen: dass er mich kennt…“ (Jeremia 9,22-23)
- Unsere Pläne und Gesundheit: „Ihr wisst nicht, was morgen sein wird! Denn was ist euer Leben? Es ist doch nur ein Dunst, der eine kleine Zeit sichtbar ist; danach aber verschwindet er.“ (Jakobus 4,14)
- Regierungen: „Verlasst euch nicht auf Fürsten…“ (Psalm 146,3)
- Leere Religion:
„Warum bringt ihr mir so viele Opfer?“, spricht der HERR. „Ich bin eure Widder als Brandopfer und das Fett des Mastviehs leid. Mir gefällt das Blut eurer Opferstiere, Lämmer und Ziegenböcke nicht. Wer hat von euch verlangt, meinen Vorhof zu zertrampeln, um vor mein Angesicht zu kommen? Hört auf, mir solche verlogenen Opfer zu bringen. Das Räucherwerk, das ihr mir bringt, finde ich abscheulich. Eure Neumondfeste und Sabbatfeiern, eure sündigen Zusammenkünfte und Versammlungen kann ich nicht mehr aushalten. Ich verabscheue eure Feste und Neumondfeiern, sie sind mir zuwider. Sie belasten mich. Ich bin es leid, sie länger zu ertragen! Wenn ihr nun eure Hände zum Gebet erhebt, werde ich meine Augen von euch abwenden. Betet, so viel ihr wollt, ich werde nicht hinhören. Eure Hände sind blutbefleckt.
Wascht euch, reinigt euch [d.h. kehrt um von euren Sünden]! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen. Hört auf, Schlechtes zu tun und lernt, Gutes zu tun. Schafft Recht, weist Übeltäter zur Ordnung. Verhelft den Waisen zu ihrem Recht. Tretet für die Witwen ein.“
Die Bibel, Jesaja 1,11-17
Das Muster ist eindeutig: Die Bibel warnt uns deutlich davor, ohne eine echte Beziehung zu Gott durchs Leben zu gehen und unsere letzte Sicherheit in irgendetwas anderem zu suchen statt bei Gott. Damit erheben wir dieses andere zu unserem Lebensmittelpunkt, zum Anker unserer Existenz und Identität, zu einem Gottesersatz – und das wäre fatal! Denn was es auch sei, es wird uns am Ende nicht retten.
So spricht der HERR:
„Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom HERRN weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Einöde; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muss in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Land, wo niemand wohnt.
Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“
Die Bibel, Jeremia 5-8
