„Es ist gut, dem HERRN zu danken und den Höchsten zu loben. Es ist gut, am Morgen von deiner Gnade zu erzählen und in der Nacht von deiner Treue, HERR, ich freue mich über alles, was du für mich getan hast, und juble vor Glück über deine Taten. HERR, wie groß sind deine Werke und wie tief deine Gedanken. Nur ein unvernünftiger Mensch erkennt das nicht.“
Die Bibel, Psalm 92,2-3.5-7
Vielleicht fühlst du dich von diesen Worten angegriffen. Wir zitieren an dieser Stelle aber einfach nur die Bibel – und die Bibel ist Gottes Wort. Die Frage wäre dann also, wieso Gott Menschen – potentiell sehr viele Menschen – als unvernünftig bezeichnet?
Die Aussage, die wir hier haben, ist im Kern, dass diese Menschen unvernünftig sind, weil sie etwas nicht erkennen, was offensichtlich ist: Gottes Existenz, Gottes Güte, Gnade und Treue, seine Werke und Gedanken.
OK, stop!
Spätestens wenn es um die Gedanken Gottes geht, ist die Frage schon naheliegend, wie die bitteschön offensichtlich sein sollen.
Eine Idee?
Erstmal als Gedanke vorab: Wenn Gott eine Aussage wie die oben machen würde, obwohl uns seine Gedanken verborgen sind, wäre das ungerecht und unangemessen. Aber naturgemäß kann niemand die Gedanken eines anderen kennen, auch ein Mensch von einem anderen Menschen nicht, wenn derjenige es nicht offenbart.
Genau das hat Gott mit der Bibel getan. Hier stellt er sich uns vor und zeigt uns, wer er ist, wie er ist und er sagt uns auch ganz klar, was er über uns denkt und was seine Pläne für uns sind.
Man könnte die oben zitierte Aussage Gottes also so erklären, dass ein Mensch unvernünftig ist, wenn er die Bibel nicht liest, denn dort – und nur dort – hat Gott uns sein Wesen und seine Gedanken offenbart.
Hast du dir schon mal selbst angeschaut, was Gott von dir denkt?
„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“
Die Bibel, Jeremia 29,11
Lies Bibel!
