Heute wollen wir uns zwei wichtigen Begriffen zuwenden, die wir zwar alle in unserem Wortschatz haben und die in der Bibel auch reichlich vorkommen, die aber vielleicht in ihrer Bedeutung nicht unbedingt klar sind.
Was ist also Gnade und was ist Glauben?
Gnade ist, kurz gesagt, ein unverdientes Geschenk. Es ist kein „transaktionales Tauschgeschäft“, wie z.B. beim Kauf eines Hauses oder einem Mietvertrag, wo beide Parteien gemeinsam eine wechselseitige Verpflichtung eingehen und dann eben auch verpflichtet sind, ihren Teil zu erfüllen, wenn die andere Seite, die auch tut. Gnade ist daher immer eine freiwillige Gabe, ohne jede Verpflichtung oder Gegenleistung.
Glauben ist Vertrauen. Das ist die einfachste Erklärung, die man dafür geben kann. Wenn ich z.B. glauben würde, dass die beiden Piloten meiner Airline betrunken sind, würde ich niemals in den Urlaubsflieger steigen. Wenn ich glauben würde, dass mein Chirurg inkompetent ist, würde ich die Operation bei ihm niemals zustimmen. Diese Negativbeispiele machen sehr deutlich, was der Kern von Glauben wirklich ist. Es ist nicht Wünschen, nicht Vermutung, nicht blind, sondern eine bewusste Entscheidung.
Gnade ist, wenn Gott uns die Hand reicht, geschehen am Kreuz auf Golgatha, wo Jesus den Preis für unsere Sünden gezahlt und uns eine (für uns) kostenlose Vergebung angeboten hat.
Glauben – der christliche Glauben – ist, wenn du Gottes Hand ergreifst und festhältst, wenn du sein Angebot annimmst, um Vergebung bittest und Jesus vertraust, dass er dich wirklich retten kann, will und wird.
Jesus sagt auch dir:
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“
Die Bibel, Johannes 5,24
