Jesus ist Gott im Jakobusbrief

„Verbindet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person!“

Die Bibel, Jakobus 2,1

Indem der Apostel Jakobus hier schreibt, dass Jesus Christus der „Herr der Herrlichkeit“ ist, macht er klar, dass Jesus Gott ist, denn „Herr der Herrlichkeit“ ist im Alten Testament ein Titel, der ausschließlich Gott vorbehalten ist. Ihn so auf einen Menschen anzuwenden stellt diesen Menschen, Jesus, also auf eine Ebene mit Gott, dem Vater.

Jakobus verbindet diese Aussage außerdem mit einer Warnung vor dem „Ansehen der Person“. Damit ist gemeint, dass jeder, der an Jesus Christus als Gott glaubt, sich hüten soll, Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Äußere Schönheit, Titel, Ämter, Reichtum, Bekanntheit, herausragende Leistungen und Taten usw. zählen in dieser Welt leider sehr viel – und solche Leute bekommen meist eine deutliche Vorzugsbehandlung.

Aber Gott ermahnt uns alle:

„Der HERR sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz an!“ Und: „Was hast du vorzuweisen, das du nicht von Gott bekommen hast? Hat er dir aber alles geschenkt, wie kannst du dann damit prahlen, als wäre es dein eigenes Verdienst?“

Die Bibel, 1. Samuel 16,7; 1. Korinther 4,7

Wir sollen nicht nur einander nicht willkürlich bevorzugen oder benachteiligen, sondern auch Gott wird uns nicht nach irgendwelchen Äußerlichkeiten den Vorzug geben. Gott ist gerecht und schaut sich allein unser Herz an. Wie steht es aus mit deinen Gedanken? Was sind deine geheimen Wünsche? Wie denkst du wirklich über deine Mitmenschen? Wo bist du unehrlich? Was sind deine echten Beweggründe hinter deinen besten Taten und guten Werken? War es Gottes Ehre oder deine eigene? Woran hängt dein Herz wirklich und woraus verlässt du dich wirklich, wenn es mal richtig eng wird?

Der Herr Jesus ist Gott und er kennt auch dein Herz, so wie er alle Menschen kennt. Darum kam er und starb am Kreuz, denn er weiß und sieht in deinem und unser aller Leben: „Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.“ (Römer 3,10.23).

Wir alle brauchen seine gnädige Vergebung und Rettung, die er uns am Kreuz durch sein Blut erkauft hat. Was auch immer da Gutes in deinem Leben ist, hat es Gott dir nicht geschenkt? Was hast du vorzuweisen, das wirklich dein eigener Verdienst wäre? Und wird nicht auch schon vor irdischen Gerichten, wenn sie ordentlich arbeiten, der Schuldige für seine Verfehlungen verurteilt, ohne seine Person anzusehen? Was erwartest du also, was Gott mit deinen Sünden tun wird?

Wenn du wartest, bis du vor Gottes Gericht stehst, wirst du gerecht verurteilt werden.
Wenn du vorher deine Schuld zugibst und um Vergebung bittest, wird dir vergeben werden.

„Alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht. Es ist sein Geschenk an uns durch Jesus Christus, der uns von unserer Schuld befreit. Denn Gott sandte Jesus, damit er die Strafe für unsere Sünden auf sich nimmt und unsere Schuld gesühnt wird. Wir sind gerecht vor Gott, wenn wir glauben, dass Jesus sein Blut für uns vergossen und sein Leben für uns geopfert hat.“

Die Bibel, Römer 3,23-27