Glaubensfakten, die Erste

Glauben heißt, Gott Recht geben.

Gott fordert absolute Perfektion. Er selber ist der Maßstab. Jesus war als einziger Mensch perfekt, weil er gleichzeitig Gott war. Nur die Gerechtigkeit von Jesus stellt Gott zufrieden. Gott hat in Jesus Christus die Welt mit sich versöhnt. Er hat sozusagen absichtlich die Akte des Sünders mit der Akte von Jesus ausgetauscht (vgl. 2. Korinther 5,19). Als Sünder kann ich nur mit dem perfekten Führungszeugnis von Jesus vor Gott stehen.

Das passiert nicht automatisch. Es gibt nur einen Weg zu dieser Gerechtigkeit: Gott Recht geben, seine Versöhnungserklärung annehmen – mit einem Wort: glauben!

Wer an Jesus Christus glaubt, bekommt Gottes Gerechtigkeit geschenkt (vgl. Römer 3,22). Und zwar wirklich geschenkt, absolut unverdient.

Wie kann ich ausdrücken, dass ich Gott Recht gebe und reinen Tisch machen will?

Laut der Bibel werde ich für gerecht erklärt, wenn ich mit dem Herzen glaube. Diesen Glauben drücke ich in einem Gespräch mit Gott aus (vgl. Römer 10,10).

Ich muss meine Einstellung ändern, zu Gott umkehren und ein Leben führen, das mein Umdenken beweist (vgl. Apostelgeschichte 26,20). Jesus ließ seine Nachfolger folgende Nachricht verbreiten: „Ändert eure Einstellung und lasst euch auf die Vergebung eurer Sünden hin im Namen von Jesus, dem Messias, taufen!“ (Apostelgeschichte 2,38 a).

Gott beantwortet echten Glauben: Er gibt mir den Heiligen Geist (vgl. Epheser 1,13). Durch den Heiligen Geist werde ich ein neuer Mensch. Gott macht mich für sich lebendig. Jetzt kann ich auf ihn reagieren. Das neue Leben hat eine andere Dimension und eine neue Qualität.

Wer an Jesus Christus glaubt, wer ihm vertraut, hat ewiges Leben. Wer dem Sohn Gottes aber nicht glauben will, wird das ewige Leben nie zu sehen bekommen, denn Gottes Zorn wird auf ihm bleiben (vgl. Johannes 3,36).


Quelle: Heukelbach