Kann man das wissen?

Es ist eine Frage, die vielen Menschen nie gestellt wird – und die so manchen, der sie hört, sofort nervös macht. Denn wer kann schon wissen, ob seine Sünden vergeben sind und er ewiges Leben hat? Also, wirklich sicher wissen. Wäre es nicht anmaßend, so etwas zu behaupten?

Aber genau das ist das Erstaunliche: Gott will, dass du genau das weißt!

Der Apostel Johannes, einer der engsten Vertrauten von Jesus, schrieb am Ende seines 1. Briefes:

„Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.“

Die Bibel, 1. Johannes 5,13

Er schrieb nicht: „damit ihr hofft“ oder „damit ihr euch weiter bemüht“ oder „damit ihr euch irgendwann sicher sein könnt, wenn ihr genug geleistet habt.“ Er schrieb: „damit ihr wisst“. Heilsgewissheit ist kein frommer Nebeneffekt – sie ist das ausdrückliche Ziel des 1. Johannesbriefes.

Kein Verdienst, sondern ein Zeugnis

Was aber ist die Grundlage dieser Gewissheit? Nicht die eigene Frömmigkeit. Nicht die Menge guter Werke. Nicht ein Leben ohne Fehler. Die Grundlage für diese Gewissheit ist nicht im Menschen zu finden, sondern in Gottes eigenem Zeugnis über seinen Sohn.

„Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.“

Die Bibel, 1. Johannes 5,10-11

Das ist ein bemerkenswerter Gedanke: Wer an Jesus glaubt, stützt sich dabei nicht auf das eigene Gefühl, Wunschdenken oder die eigene Leistung – sondern auf das Wort Gottes selbst. Und wer bezweifelt, dass Gottes Wort wahr ist, der zweifelt nicht an sich selbst, sondern an Gott. Johannes formulierte das scharf: „Er macht Gott zum Lügner.“

In anderen Weltanschauungen ist Heilsgewissheit unmöglich oder gilt als Hochmut. Im Islam etwa bleibt Allahs Urteil bis zuletzt verborgen – kein Mensch kann vorher wissen, ob er am Ende für gut genug befunden werden wird. Und auch viele, die sich zum christlichen Glauben bekennen, leben mit einem dauerhaften Gefühl der Unsicherheit und einem „ich hoffe es“ statt einem „ich weiß es“.

Aber das ist nicht das, was Gott anbietet. Er bietet Gewissheit – gegründet auf sein Wort.

Einfach annehmen

Heilsgewissheit ist nichts, was man sich erarbeiten müsste – oder könnte. Sie ist wie die Gnade Gottes in Jesus Christus auch – ein unverdientes Geschenk, das man nur annehmen kann.

Wenn du jetzt denkst, „das ist mir aber zu billig!“, dann denk bitte kurz an das Kreuz. Es hat Gott unendlich viel gekostet, um dir Vergebung deiner Sünden schenken zu können. Gnade ist nicht billig – du bist ihm teuer!

Das ist der eine Weg, auf dem du deine Schuld mit Gott regeln und ewiges Leben erhalten kannst. Nicht, weil wir das hier in diesem Blog sagen, sondern weil Gott es in seinem Wort, der Bibel, ganz klar gesagt hat. Es ist sein Zeugnis:

„Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“

Die Bibel, 1. Johannes 5,12

Hast du den Sohn?
Glaubst du, dass Jesus auch für deine Sünden am Kreuz gestorben ist?
Glaubst du, dass er auch wiederauferstanden ist und dir deine Sünden vergibt, wenn du ihn bittest?

Gott lädt dich ein, sicher zu wissen, wie du gerettet werden kannst und dass diese Rettung sicher ist. Sein Wort ist die Grundlage. Er hat es uns in der Bibel aufgeschrieben, damit du es lesen, prüfen und darauf vertrauen kannst.

Lies Bibel.