Der Vater der Quantenphysik – und eine unbequeme Aussage

Es gibt Wissenschaftler, die die Art verändern, wie wir die Welt verstehen. Max Planck ist einer von ihnen. Als Begründer der Quantenphysik legte er den Grundstein für die moderne Physik unserer Zeit – und damit so ganz nebenbei für einen Großteil der Technologie, die unser Leben heute bestimmt. Smartphones, Laser, MRT – ohne Plancks Entdeckungen undenkbar.

Planck war kein Träumer. Er war ein methodischer, nüchterner Denker, der Komplexität und Tiefe nicht scheute. Einer, dem man nicht einfach etwas erzählen konnte.

Genau deshalb lohnt es sich, zu hören, was Planck über Gott und die Naturwissenschaften zu sagen hatte.

Eine unbequeme Aussage

Es gibt eine weit verbreitete Überzeugung in unserer Zeit: Wer wirklich wissenschaftlich denkt, kann nicht an Gott glauben. Naturwissenschaft und Glaube schließen sich gegenseitig aus. Das eine ist Vernunft, das andere Aberglaube.

Max Planck sah das anders – und er begründete es:

„Wohin und wieweit wir blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten volle Übereinstimmung. Religion und Naturwissenschaften schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Gott steht für den Gläubigen am Anfang, für den Physiker am Ende allen Denkens.“

Kein Widerspruch, sondern volle Übereinstimmung in den entscheidenden Punkten. Das sagt nicht ein frommer Prediger, sondern der Begründer der Quantenphysik.

Was Planck meinte – und was er nicht meinte

Hier ist Ehrlichkeit angebracht: Planck glaubte an einen Gott – aber nicht unbedingt an einen persönlichen Gott, der sich um jeden einzelnen Menschen kümmert. Seine Aussage ist also keine Bestätigung des christlichen Glaubens im vollen Sinne. Aber Plancks Aussage räumt vielleicht auch gerade deswegen ein Vorurteil gründlich aus dem Weg, das viele Menschen vom Nachdenken über Gott abhält: Die Annahme, dass ernsthafte wissenschaftliche Denkweise und der Glaube an Gott sich grundsätzlich ausschließen.

Planck beweist: Das tun sie nicht. Bei Newton war es ebenso. Und es gab und gibt auch heute viele andere Wissenschaftler, die tief in die Geheimnisse der Natur geschaut haben und dort nicht Leere fanden, sondern Gesetzmäßigkeiten, Ordnung, Schönheit und deutliche Hinweise auf den Schöpfer dahinter.

Wohin führt uns das?

Naturwissenschaft kann erklären, wie die Welt funktioniert. Sie kann messen, berechnen, vorhersagen. Aber sie kann nicht erklären, warum überhaupt etwas existiert. Was den Urknall ausgelöst hat. Warum die Naturgesetze so sind, wie sie sind. Warum Mathematik und Physik – reine Logik-Konstrukte – die Realität so treffend beschreiben können. Warum es Schönheit gibt. Warum Menschen Schönheit wahrnehmen und sich darüber freuen können. Warum ein Mensch nach einem höheren Sinn sucht.

Auf diese Fragen antwortet die Bibel. Nicht mit Formeln – sondern mit einer Geschichte. Der Geschichte eines Gottes, der die Welt und die Menschen erschaffen hat, der sie liebt – und der sich ihr in Jesus Christus persönlich gezeigt hat.

Die Bibel lädt auch dich ein, einen Schritt auf Gott zuzugehen und ihn sowohl in seinem Wort als auch in seiner Schöpfung zu suchen.

„Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen.“

Die Bibel, Römer 1,20