Jesus ist Gott im Hebräerbrief

Der Brief an die Hebräer gewährt mehrere wunderbare Blicke auf die Tatsache, dass Jesus Gott ist. Hier einen besonders schönen gleich am Anfang des Briefs:

„Von dem Sohn aber heißt es: ‚Deine Herrschaft, o Gott, bleibt immer und ewig bestehen. In deinem Reich herrscht vollkommene Gerechtigkeit. Denn du liebst das Recht und hasst das Unrecht. Darum hat dich dein Gott als Herrscher eingesetzt und mehr als alle anderen mit Freude beschenkt.‘ Christus ist gemeint, wenn gesagt wird: ‚Am Anfang hast du, Herr, alles geschaffen. Die Erde und der Himmel, alles ist das Werk deiner Hände. Sie werden vergehen, du aber bleibst.'“

Die Bibel, Hebräer 1,8-11

Jesus ist der Sohn Gottes, das wird quer durch das Neue Testament vielfach und sehr deutlich klargestellt. Hier nun stellt der Hebräerbrief klar, dass Jesus damit – ebenso wie sein Vater im Himmel – auch Gott ist. Dass Jesus hier als Gott in direkter Rede angesprochen wird, ist an Klarheit nicht zu übertreffen.

Die Eigenschaften, die ihm danach zugeschrieben werden, unterstreichen die zusätzlich, da sie ebenfalls exklusiv göttlich sind:

  • Jesus ist Gott, denn er wird ewig herrschen und niemals sterben.
  • Jesus ist Gott, denn in seinem Reich herrscht eine perfekte Gerechtigkeit.
  • Jesus ist Gott, denn er liebt das Recht und hasst das Unrecht. Als allgemeines Prinzip würden die meisten Menschen das natürlich auch unterschreiben – und doch sündigen wir, weil wir zwischendurch eben doch egoistische Impulse haben; lügen; stehlen; begehren, was anderen gehört, zornig werden, Gottes Namen missbrauchen… nur Gott ist wirklich heilig. Und Jesus ist Gott!
  • Jesus ist Gott, der Sohn und wurde von Gott, dem Vater, zum Herrscher über alle Dinge eingesetzt.
  • Jesus ist auch Gott, da durch ihn alle Dinge geschaffen worden sind. Da ist nichts, das er nicht geschaffen hätte.

Aber vielleicht sagst du jetzt ja: „Halt!“ Unserer Welt kann sicher nicht nachgesagt werden, dass hier eine perfekte Gerechtigkeit herrscht (2. Punkt oben). Das ist natürlich ein offensichtlicher Stolperstein. Allerdings handelt es sich hier um einen Irrtum. Ja, Gott hat alle Dinge erschaffen, das ganze Universum und auch unsere Welt. Aber als der Mensch in Sünde fiel, hat unser Sündenfall alles in Mitleidenschaft gezogen.

Verletzungen, Krankheit und Tod gibt es nur, weil wir Sünder sind. Davon abgesehen sind wir Menschen je selbst die Ursache für die große Ungerechtigkeit dieser Welt. Wir haben es doch in der Hand, völlig gerechte Gesellschaften und eine harmonische Weltgemeinschaft zu schaffen. Aber weil wir Sünder sind und es am Ende doch vorziehen, wenn es uns besser geht als anderen, ist die Welt eben so, wie sie ist – ungerecht, hart und weitgehend mitleidlos – weil wir so sind!

Aber es gibt Hoffnung, denn der Herr Jesus wird noch ein zweites Mal wieder kommen und dann wird er sein Reich der Gerechtigkeit aufrichten. Die Frage, die wir uns alle stellen müssen, ist diese: Sind wir gut genug für dieses Reich oder wie können wir hineinkommen? Denn es werden nicht alle Menschen dort hineingelassen werden…

Jesus selbst hat uns den Weg in sein Reich gezeigt:

„Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Kehrt von Herzen um zu Gott und glaubt an das Evangelium!“

Die Bibel, Markus 1,15

Weißt du, was dieses „Evangelium“ ist? Das bedeutet „gute Botschaft“ und ist die Einladung Gottes an alle Menschen, dass die, die umkehren wollen zu Gott und ihre Sünden klären wollen, eine unverdiente Vergebung ihrer Schuld erhalten, wenn sie nur darum bitten. Diese Gnade hat Jesus mit seinem Tod am Kreuz für uns erkauft.

Sein Leben für deines. Das ist der Deal, den Gott dir anbietet.
Aber: Diese Gnade gibt es nur geschenkt.

Nimmst du an?

Oder kneift dich dein Stolz?

Was hast du zu verlieren?