Gestern haben wir uns die Umstände rund um die Geburt von Johannes dem Täufer etwas genauer angesehen. Heute nun wollen wir, wie die Menschen damals, über die Konsequenzen nachdenken.
„Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Und die Hand des Herrn war mit ihm.“
Die Bibel, Lukas 1,66
In der Gegend, wo Zacharias und Elisabeth gelebt haben, gab es niemand, der nicht von der Geschichte rund um die Geburt von Johannes gehört hat. Die unfruchtbare Oma, die ein Kind zur Welt brachte! Das war Gesprächsstoff. Die Menschen, die sie nach der Geburt besucht hatten, waren ohne Zweifel gefragte Gesprächspartner, eben weil sie Augenzeugen waren und die – berechtigten! – Zweifel ausräumen konnten. Wunder wären ja schließlich keine Wunder, wenn sie ständig passieren würden.
Für uns heute (in der Paderborner Region) kannst du dir das so vorstellen, wie wenn ein Tornado durch Paderborn geht. Oder der SCP deutsche Fußballmeister wird. Egal ob dein Haus dann kaputt ist oder nicht, du wüsstest von dem Tornado. Egal ob du Fußballfan bist oder nicht, du wüsstest von dieser Meisterschaft!
Egal wer es war, alle in der ganzen Gegend wussten von Johannes und nahmen es sich zu Herzen. Das bedeutet, dass sie über die wundersamen Umstände nachgedacht haben.
„Was wird wohl aus diesem Kind werden?“ Das war die große Frage, die sich alle stellten und die eigentlich schon beantwortet war. Der Engel hatte es dem Zacharias gesagt. Aber irgendwie wurde es auch sichtbar in Johannes jungem Leben, so deutlich, dass Lukas schreiben konnte: „die Hand des Herrn war mit ihm.“ Und das als Kind!
Der Herr kann mit Kindern sein, nicht nur mit Erwachsenen. Um zum Herrn zu kommen, musst du also nicht erst viel verstanden haben. Der christliche Glauben ist kein intellektueller Aufstieg, sondern eine Beziehung zu einer Person, die realer ist, als du selbst: Jesus Christus.
Johannes war sein Wegbereiter und wenn du willst, darfst du Wegbegleiter sein – in Ewigkeit.
