Wenn Gott niemals gesprochen hätte

Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, wie das Leben aussähe, wenn Gott niemals gesprochen hätte? Was, wenn er niemals mit den menschen in Kontakt getreten wäre? Wenn er uns nie sein geschriebenes Wort gegeben hätte? Stellen Sie sich eine Welt vor, in der niemand die Stimme Gottes vernommen hätte, eine Welt ohne Bibel.

Wir wüssten um die Existenz Gottes, denn „der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes“ (Psalm 19,2). Aber woher wüssten wir, wie Gott ist? Wir wurden geschaffen, um ihm Freude zu machen (Offenbarung 4,11). Aber woher wüssten wir, was ihm Freude macht?

Hätte Gott sich nicht dazu entschlossen, mit uns zu kommunizieren, sich uns zu offenbaren, hätten wir keinen Maßstab für richtig und falsch. Wir wüssten nicht, wie wir leben sollten. Vielleicht hätten wir ein unbestimmtes Schuldgefühl, wenn wir sündigen, aber wir könnten es nicht wirklich erklären. Wir wüssten auch nicht, wie wir unsere Sünde loswerden könnten. Wir hätten keine Möglichkeit, mit unserem Schöpfer in Kontakt zu treten. Unser Leben wäre sinnlos und frustrierend.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten durchs Leben gehen, ohne die Versprechen Gottes zu kennen, die Gebote Gottes, die Liebe und Gnade Gottes, den Willen Gottes ider die Absichten und Geheimnisse Gottes.

Wie dankbar bin ich, dass wir nicht in solch einem geistlichen Vakuum existieren müssen. Got hat gesprochen. Er hat sich den menschen offenbart. haben Sie je darüber nachgedacht, was das für Sie bedeutet?


Nancy Leigh DeMoss, „Ort der Stille“, SCM-Verlag 2006, S. 171-172