Hast du manchmal Angst?

Hast du manchmal Angst vor Menschen? Vor Prüfungen? Vor Versagen? Vor Krankheit, Leid und Tod? Vor Spinnen, Mäusen, dem Zahnarzt, Aufzügen oder dem Flugzeug? Hast du manchmal Angst, einfach nicht zu genügen?

Angst ist aber kein äußerer Umstand, der uns trifft. Angst ist eine Reaktion unseres Herzen auf Umstände, mit denen wir konfrontiert werden – und die können sowohl äußerlich als auch innerlich sein. Am Ende ist Angst nur das, was unser Herz aus unseren Umständen macht. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, auf Umstände zu reagieren. Es muss nicht Angst sein.

„Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“

Die Bibel, Philipper 4,6-7

Wozu die Bibel uns hier einlädt, ist ein ganz anderer Weg. Angst hat oft damit zu tun, dass wir mit einer Situation überfordert sind – und allein. Was wir bei Jesus nicht bekommen, ist vorab eine detaillierte Erklärung, wie er unsere Probleme lösen wird. Aber wir bekommen, was wir wirklich brauchen: Eine Anlaufstelle für alles, was uns zu groß, zu schwer oder zu bedrückend ist, um es allein zu bewältigen – und das Versprechen, dass er sich um uns kümmern wird. „Frieden“ hat ja nicht notwendigerweise etwas mit dem Weg zu tun, sondern mit der Gesellschaft und der sicheren Ankunft.

„Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten. Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. Als dieser Elende rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten.“

Die Bibel, Psalm 34,5-7

Willst du dein Leben mit allen Höhen, Tiefen, Sorgen und Problemen nicht lieber dem anvertrauen, der es erfunden hat?