Jesus ist Gott im 1. Korintherbrief

Der Apostel Paulus stellt uns Jesus im 1. Korintherbrief unter anderem als „Herrn der Herrlichkeit“ (1. Korinther 2,8) vor. Im Alten Testament war dieser Titel allein Gott vorbehalten. Einige Kapitel später bekommen wir diesen faszinierenden Einblick:

„Wir aber wissen, dass es nur einen Gott gibt, den Vater, der alles erschaffen hat und für den wir leben. Und es gibt nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den Gott alles erschaffen hat und durch den wir leben.“

Die Bibel, 1. Korinther 8,6

Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, sind zwei verschiedene Personen. Aber beide sind Gott! Es war der Vater, der alles erschuf und für den wir leben – aber es war der Sohn, durch den alles erschaffen worden ist und er ist es, der alles erhält. Der Vater traf also die Entscheidung, der Sohn führte sie aus. Der Vater wollte uns haben, der Sohn hat uns gemacht.

Auch du bist gewollt. Du bist kein Unfall, kein Zufallsprodukt.

„Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalm. HERR, du erforschst mich und kennst mich! Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen; ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht völlig wüsstest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als dass ich sie fassen könnte! Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da! Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten! Spräche ich: »Finsternis soll mich bedecken und das Licht zur Nacht werden um mich her!«, so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht leuchtete wie der Tag, die Finsternis wäre für dich wie das Licht. Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war. Und wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie ist ihre Summe so gewaltig!“

Die Bibel, Psalm 139,1-17