Jesus sagte: „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10,11)
Viele Menschen fühlen sich verloren, suchen nach Sinn und Sicherheit, aber finden sie nicht. Die Welt bietet unzählige Wege an: Erfolg, Reichtum, Selbstverwirklichung – doch am Ende bleibt oft eine innere Leere. Jesus Christus spricht in Johannes 10 in einem starken Bild zu uns: Er ist der gute Hirte, und wir sind die Schafe. Doch was bedeutet das für unser Leben?
Schafe brauchen einen Hirten
Schafe sind auf einen Hirten angewiesen. Ohne ihn verlaufen sie sich, sind wehrlos gegenüber Gefahren und finden keine Nahrung. Ähnlich ist es mit uns Menschen: Ohne Jesus irren wir in einem Leben umher, das von Sünde und Vergänglichkeit geprägt ist.
Jesus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.“ (Johannes 10,27) Das bedeutet: Wer sich Jesus anvertraut, wird von ihm geführt, versorgt und beschützt. Er kennt uns persönlich und liebt uns unendlich. Er kennt auch dich ganz genau und weiß, was du wirklich brauchst.
Der gute Hirte gibt sein Leben
Ein Hirte beschützt seine Schafe – und Jesus ging weiter als jeder Hirte dieser Welt. Er gab sein Leben, um uns vor der größten Gefahr zu retten: der ewigen Trennung von Gott durch unsere Sünde. Die Bibel sagt: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Römer 6,23)
Durch unseren Ungehorsam gegen Gott gehen wir der gerechten Strafe für unsere Sünde entgegen. Doch Jesus starb am Kreuz für uns, um diese Strafe zu tragen und Vergebung möglich zu machen. „Christus ist einmal für Sünden gestorben, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“ (1. Petrus 3,18)
Es gibt keinen anderen Weg
Vielleicht fragst du: Warum musste Jesus überhaupt sterben? Hätte Gott mir nicht einfach so meine Sünden vergeben können?
Die Bibel macht deutlich, dass es keinen anderen Weg gab. Wenn es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, hätte Gott sicher nicht seinen geliebten Sohn geopfert. Aber weil Gott nicht nur gnädig, sondern auch heilig und gerecht ist, musste die Strafe für Sünde bezahlt werden. Das hat Jesus am Kreuz getan. Er nahm unsere Schuld auf sich, damit die Strafe bezahlt und eine vollkommene Gerechtigkeit hergestellt werden kann. Gleichzeitig hat er durch sein Opfer aber auch die Grundlage für eine völlige Vergebung der Sünden geschaffen, ein unverdientes Gnadengeschenk für jeden, der darum bittet.
Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6) Wer Jesus als seinen Hirten annimmt und ihn um die Vergebung seiner Sünden bittet, der erfährt wahre Vergebung, Frieden mit Gott und ewiges Leben.
Deine Entscheidung
Jesus ruft dich heute. Er lädt dich ein, eines seiner Schafe zu werden, ihm zu vertrauen und seinem Ruf zu folgen. Er allein kann deine Schuld vergeben. Bist du bereit, ihm dein Leben anzuvertrauen und seiner Stimme zu folgen?
„Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,36)